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Hallo zusammen

Na das war ja ein unschöner Abschied von uns beiden. Wir haben es nicht einmal geschafft euch ein schönes neues Jahr 2009 zu wünschen.

Wir sind Ende Dezember wieder heil im kalten Deutschland gelandet, den Koffer voller schöner und aufregender Erfahrungen. Für Anne hieß es dann recht schnell wieder lernen und in den Studentenalltag eintauchen. Für Lea hieß es allerlei Sachen organisieren und möglichst viele Leute besuchen, da es 4 Wochen später schon wieder weiter nach Südafrika gehen sollte.

 

Nun schreibe ich (Lea) also aus Südafrika. Ich bin hier letzte Woche gut angekommen und meine erste Amtshandlung war erst mal in den Pool hüpfen. Der wird übrigens zurzeit ziemlich gut genutzt, dank einer Schwimmkonstruktion und dem warmen Wetter.

Das Wochenende war ich dann gleich mit einigem Daimlerpraktikanten weg. Wir sind in das ca. 4 Stunden von hier in den Norden gelegene Port St Jones gefahren. Dort haben wir in einem echt netten Backpacker mit ziemlich versifften dorms geschlafen und sind am Samstag durch den Regenwald über Stock und Stein zu einem kleinen Wasserfall gelaufen. Als Zugabe haben wir dann noch eine hochgiftige Schlange angetroffen. Am Nachmittag gab’s dann noch eine kleine Bootsfahrt über einen ziemlich dreckigen Fluss. Sonntag ging’s morgens wieder heim. Alles in allem ein schönes Wochenende.

Am Montag bin ich dann mit meiner Mutter ins Krankenhaus. Dort arbeitet sie zweimal die Wochen auf der Kinderkrebsstation als Spieltante. Die Kinder waren echt alle total goldig. Nachmittags hatte ich dann meine erste Englischstunde, die dank der netten Lehrerin sehr ermunternd war. Danach bin ich dann an den Strand joggen gegangen, um im Regen klatschnass wieder zum Auto zu laufen. Aber na ja, war trotzdem nett.

Also, das war’s erst mal. Ich denke ich werde mit diesem Blog jetzt aufhören, da wir so wenig Resonanz hatten. Wer wissen will, wies mir geht und ob ich noch lebe, kann mir gerne schreiben oder auf die Seite meiner Eltern schaun

Viele Grüße aus dem warmen aber heute sehr windigen East London/ Südafrika

leanne-in-sa am 3.2.09 21:06


Hier also nach fast 4 Wochen mal wieder ein kurzes Lebenszeichen von uns.
Nach ein paar Tagen Uruguay waren wir 10 Tage bei Consu in Cordoba. Es war echt schoen Consu wiederzusehen, wir haben ganz viel geschwaetzt und gelacht, Cordoba und Umgebung und ganz viel Familie kennengelernt.
Muchas gracias, familia Ruiz, por estos dias tan lindos !!!
Mit Consu und ihrem Bruder sind wir dann 14 Stunden Richtung Sueden bis nach General Roca gefahren und haben dort die Oma und weitere Verwandschaft besucht.
Consu und Facu sind von dort wieder heim und wir sind weiter nach Sueden, ins Seengebiet. In Bariloche und El Bolson haben wir die Natur genossen, waren wandern und Fahrrad fahren, zum Schwimmen wars aber eindeutig zu kalt.
Jetzt sind wir gerade in Puerto Madryn an der Atlantikkueste angekommen und hoffen morgen noch den ein oder anderen Wal zu entdecken. Unser naechster und auch suedlichster Stop ist dann noch El Calfate und die Gletscher dort. Und dann muessen wir uns auch schon auf den Weg nach Santiago machen.
Bis Uruguay haben wir es geschafft Bilder hochzuladen, mehr gibts dann erst in Deutschland und das war wahrscheinlich auch der letzte Blogeintrag, ab jetzt gibts nur noch persoenliche Antworten!
Wir wuenschen schon mal frohe Weihnachten und sagen bis bald.

 

Leanne am 11.12.08 13:49


Hey zusammen
seid gegruesst aus Montevideo. Montevideo?! Ja, aber fangen wir doch von vorne an. Nachdem wir die erste Woche in Paraguay eher gechillt hatten, war die 2. Woche umso ausgefuellter.

Freitag auf Samstag hat Lea noch bei Rahel uebernachtet (war super schoen Rahel !!!) und Anne war mit ein paar Freunden weg. Sonntag waren ein Haufen Leute da und es gab lecker Pasta. Dienstag hiess es dann super frueh aufstehen um uns mit Rahel am Busbahnhof zu treffen. Von dort gings auf in den Chaco (8 Stunden Busfahrt in einem super vollen Bus).

Chaco:
Diese "Wueste" nimmt die Haelfte von Paraguays Flaeche ein und nach Norden hin wird es immer trockener. Filadelfia, die Stadt in der wir waren, liegt etwa in der Mitte und ist, wie viele Staedte im Chaco, eine Mennoitenkolonie. Es war schon eine komische Erfahrung, das dort so viele helle Leute rumlaufen und auf der Strasse deutsch gesprochen wird. Der deutsche Buecherladen hat uns alle drei auch sehr begeistert. .wir waren in einem schoenen Museum, auf einer Rinderfarm, in einem kleinen Tiergarten und haben eine fast einstuendige kostenlose Fuehrung durch das Krankenhaus bekommen.
Die ersten Mennoniten kamen wor ca. 80 Jahren aus Russland und Kanada, dorthin waren sie aus Deutschland ausgewandert, in den Chaco und bauten sich dort dann aus dem nichts alles auf. Heute leistet sie einen grossen Beitrag der paraguayischen Wirtschaft, haben mit die besten Schulen im ganzen Land, ein sehr gutes Krankenhaus und ein top sozialversicherungssystem. All dies wird von den Mennoniten selbst finanziert. Zusaetzlich arbeiten sie viel mit den dortigen Indianern zusammen und unterstuetzen diese.

Suedparaguay
Nach 2 Tagen heissem Chaco gings ueber Nacht wieder zurueck, diesmal etwas schneller. Fuer uns beide gings dann auch gleich weiter. Wir haben uns naemlich fuer 3 Tage ein Auto gemietet (einen Gelaendewagen!) und sind damit in 2 Tagen knapp 1000 km gefahren. Diesmal ging es in den Sueden. Durch viele kleine nette Staedtchen und viel Natur (und noch viel mehr Rinder!) ging es bis nach Encarnacion. Dort stehen die groessten Jesuitenruinen. Schon beeindruckend. Rueckzus haben wir dann noch ein Stueck seichte dirtroad in Kauf genommen um noch in einem Nationalpark vorbeizuschauen. Dort sind wir ca. 1 Stunde durch brasilianischen Urwald gestapft zu kleinen Wasserfaellen. Dieser Abstecher hat sich auf jeden Fall gelohnt, obwohl wir dadurch erst im dunklen wieder zurueck waren. Nach so viel Autofahrerei sind wir den Samstag dann etwas ruhiger angegangen und noch mit Annes Gastfamilie zu einem Aussichtspunkt gefahren.

Am Sonntag dann schon wieder Abschied zu nehmen fiel uns wie immer nicht leicht. Mittags gings los richtung argentinische Grenze und nach 20 Stunden Busfahrt waren wir dann in Buenos Aires. Der Montag war dann nicht mehr sehr produktiv nach so Fahrten ist man halt dann doch muede. Dienstag und Mittwoch war dann sightseeing angesagt. Zentrum, La Boca (die beruehmten bunten Haeuschen), Recoleta mit seinem Friedhof, Museum, Kirchen, ...
Dienstag Abend waren wir dann noch zufaellig in einem Gedenkgottesdienst an die Reichskristallnacht.
Donnerstag haben wir uns mit 2 von Annes ehemaligen Mitschuelern getroffen und sind so noch zu einer (schmerzhaften) Massage gekommen. Die beiden sind super nett und so haben wir uns abends noch mal zum essen getroffen.
Die Nacht wurde dadurch ziemlich kurz um 5 klingelte der Wecker schon wieder um rechtzeitig am Hafen zu sein. Nach 2 Stunden Bootsfahrt, 3 ein halb Stunden Busfahrt und Warten an der Grenze sind wir jetzt also in Uruguay. Allzu viel Zeit werden wir hier allerdings nicht verbringen. Schliesslich wollen wir Consu ja auch noch ein bisschen sehen.

Leanne am 16.11.08 18:51


Von Santos ueber die Cataratas nach Paraguay

Nach 20 h (mehr oder weniger bequemer) Busfahrt kamen wir morgens in Foz do Iguazu an. Wir hatten trotzdem noch ausreichend Kraefte die Wasserfaelle von der brasilianischen Seite aus noch am selben Tag zu bestaunen. Auch beim 2.mal (fuer Anne) war es echt wieder beeindruckend und zwar nicht nur die Wasserfaelle an sich, sondern auch die Natur aussenrum, Schmetterlinge, Echsen, Tausendfuessler, Regenboegen, Touris , ...

Trotz schlechter Wettervorhersage, hatten wir Glueck  und konnten uns ueber den Spruehregen der Wasserfaelle freuen. Mit dem oeffentlichen Bus gings wieder zurueck ins sehr schoene Hostel und gleich noch ab in den Pool.

Am naechsten Tag war frueh aufstehen angesagt um eine “abenteuerliche” Busfahrt zur argentinischen Seite der Wasserfaelle anzutreten, mit 4 verschiedenen Bussen, Stop an der argentinischen Grenze und viel, viel Geduld. Nachdem wir dann auch noch irgendwie ausreichend Pesos fuer den Eintritt organisiert hatten (man kann unverschaemter Weise mit NICHTS anderem bezahlen und der Geldautomat steht im Park) waren wir dann echt froh endlich die Wasserfaelle zu sehen.

Gleich zu Beginn haben wir uns eine Bootstour gegoennt, die sich echt gelohnt hat – wir hatten mordsspass und waren klatschnass. Das Trocken bei zum Glueck sehr heissen Temperaturen hat sich nicht gelohnt, weil wir auch zu Fuss nass wurden, woran vorallem der extrem hohe Wasserstand (gell Opi!) Schuld war. Alles in allem eine sehr sehr schoene und hautnahe Erfahrung. Wirklich sehr beeindrucken!!!

Am Sonntag mussten wir diesen wunderschoenen Ort leider auch schon wieder verlassen. Dafuer gings jetzt Richtung Annes 2. Heimat. Die 6 Stunden Busfahrt waren etwas anstrengend dank eines zwischenzeitlich uebervollen Bus. Annes Gastmutter hat uns dann am Busterminal abgeholt und mit dem Bus gings dann “heim”.

Es gab gleich mal ganz typisch Asado (gegrilltes Fleisch) und zwar bei Kerzen (bzw. Taschenlampen)schein. Auch eine erfrischende Dusche war leider nicht drin. Samstag Nacht hatte es naemlich richtig heftig gestuermt, ziemlich viel Baeume und Strummasten, Webeschilder und Tankstellen wurden mitgerissen. Und der Sturm hat uns 2 Tage ohne Strom und Wasser beschert.

Die Woche haben wir nichts grosses unternommen. Wir waren ein paar mal in Asuncion, bei einem Schulsportfest und Mittwoch in der Kneipe. Anne hat ganz viele Leute wieder gesehen und wird oft auf der Strasse angesprochen.

So das wars erst mal wieder von uns, wie immer freuen wir uns ueber emails und Gaestebucheintraege!

leanne am 2.11.08 00:00


Hey zusammen
Nur kurz bevor es morgen weiter geht. Papa hat uns ja zum Glueck schon ein bisschen Schreibarbeit abgenommen und manchen wird der Text bestimmt bekannt vorkommen .

Letzte Wochenende haben wir haben wir mit Ingrid und Igor, ihrem Bruder, Santos vom Auto aus erkundet, da das Wetter leider nicht besonders war und so konnten wir leider auch nicht ihre Surfkuenste bewundern. Es gab typisch brasilianisches Essen, Bohnen-Fleisch-Eintopf, dazu jede Menge Beilagen, sehr lecker! Ausserdem waren wir einmal Fisch und einmal Pizza essen, beidemale auch sehr, sehr lecker. Wir werden morgen hier wegrollen. Ingrids Familie ist echt voll lieb und wir haben viel zu lachen.

Am Montag haben wir die Raeder aus dem Keller entstaubt und fahrbereit gemacht und sind ein wenig geradelt und am Nachmittag sind wir mit Ingrids Mama mit einer Zahnradbahn auf einen Berg mit Blick auf Santos.

Gestern waren wir in einem Kaffee Museum und im Aquarium und sind dann am Strand zuruekgelaufen. Abends um halb 11 ging´s dann noch mit Ingrids Bruder und ein paar Freuden in eine Kneipe. Frueher geht hier nichts, da viele erst dann aus der Uni kommen und tagsueber arbeiten muessen.

Heute hatte Ingrids Vater einen Tag frei (er ist immer sehr viel auf Dienstreisen) und war mit uns am Strand. Es war super schoen, endlich mal richtig sonnig und heiss. Nachmittags hats dann aber gleich wieder geregnet und gewittert.

Uns faellt es schwer zu fahren, aber wir wollen ja auch noch andere Gegenden erkunden! Vielen, vielen Dank Ingrid. Es war super schoen dich wieder zu sehen! Sag deinen Eltern auch noch mal vielen Dank und natuerlich auch Igor und Carla!

Und wir haben sehr wohl geschafft (gell Papa) mal wieder Bilder hochzuladen. Also viel Spass beim anschauen.

leanne am 23.10.08 02:30


Eine Woche Brasilien ...

... und wir haben schon jede Menge gesehen und erlebt.
Unsere ersten Tage in Brasilien haben wir in Rio verbracht. Unser Hostel in Copacabana war ganz in Ordung, teilweise sehr laut, aber so sind die Brasilianer.

Gleich am Sonntag sind wir rauf zum Christo. Bei Sonnenschein haben wir mit tausenden von anderen Touristen die riesige Statue bewundert. Weiter gings zum groessten Stadion der Welt, das Platz fuer 90.000 Zuschauer bietet! - Leider nur von aussen- Anschliessend sind wir zu einer riesen Kirche gefahren, hier passen 20.000 rein! Viel Beton und eine sehr ungewoehnliche Form. Dann gings zu den Tribuenen, wo alljaehrlich der Karneval gefeiert wird. An 2 Tagen laufen bzw. tanzen 6 Sambaschulen mit jeweils 5000 Taenzern an den Tribuenen vorbei auf denen dann 80.000 Menschen mitfeiern. Abschliessend sind wir auf den Zuckerhut. Von dort oben hat man eine gigantische Sicht und noch schoener ist es wenn es dann langsam dunkel wird und Rio seine funkelnde Seite zeigt.
Einen Tag haben wir im Zentrum verbracht und dort die alten Gebaeude neben den riesen Hochhaeuser bewundert. Den Tag darauf haben wir an an den beruehmten Straenden Copacabana und Ipanema mit schoenen Sonnenuntergang und frischem Kokusnusssaft entspannt. Und am Mittwoch gings dann von einer Millionenstadt in die naechste - nach Sao Paulo.

Nach 6 Stunden Fahrt und etlichen Telefonaten haben wir uns dann endlich mit Ingrid getroffen. Ingrid wohnt mitten in Sao Paulo im 13.Stock in einer sehr schoenen Wohnung mit Pfoertner, Pool, Fitnesscenter und zwei anderen Maedels von denen eine zum Glueck gerade nicht da ist. Ingrid muss leider jeden Tag von 8 Uhr bis 17 Uhr arbeiten und so mussten wir Sao Paulo auf eigene Faust erkunden. Gestern war ein grosser Park und zwei Museen dran und abens Disko, heute das Hoechste Gebaeude Sao Paulos und das Asiaviertel.

Heute fahren wir noch nach Santos zusammen mit Ingrid zu ihren Eltern. Dort werden wir noch ein paar Tage verbringen bevor es dann weiter zu den Iguazuwasserfaellen geht!

leanne am 17.10.08 23:17


wir sind in rio!

Nur kurz, wir sind beide gut in der Millionenstadt Rio angekommen. Treffen war gar kein Problem. Inzwischen sind wir in einem Hostel und bald mehr.

saudades Anne und Lea 

Leanne am 11.10.08 18:56


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