Startseite
  Über...
  Archiv
  unsere Route
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Mama und Papa in Suedafrika
   FOTOS
   Lukas in Kanada
   Zeitzonen
   Natalja in Kanada
   Rahel in Paraguay



http://myblog.de/leanne-in-sa

Gratis bloggen bei
myblog.de





Von Santos ueber die Cataratas nach Paraguay

Nach 20 h (mehr oder weniger bequemer) Busfahrt kamen wir morgens in Foz do Iguazu an. Wir hatten trotzdem noch ausreichend Kraefte die Wasserfaelle von der brasilianischen Seite aus noch am selben Tag zu bestaunen. Auch beim 2.mal (fuer Anne) war es echt wieder beeindruckend und zwar nicht nur die Wasserfaelle an sich, sondern auch die Natur aussenrum, Schmetterlinge, Echsen, Tausendfuessler, Regenboegen, Touris , ...

Trotz schlechter Wettervorhersage, hatten wir Glueck  und konnten uns ueber den Spruehregen der Wasserfaelle freuen. Mit dem oeffentlichen Bus gings wieder zurueck ins sehr schoene Hostel und gleich noch ab in den Pool.

Am naechsten Tag war frueh aufstehen angesagt um eine “abenteuerliche” Busfahrt zur argentinischen Seite der Wasserfaelle anzutreten, mit 4 verschiedenen Bussen, Stop an der argentinischen Grenze und viel, viel Geduld. Nachdem wir dann auch noch irgendwie ausreichend Pesos fuer den Eintritt organisiert hatten (man kann unverschaemter Weise mit NICHTS anderem bezahlen und der Geldautomat steht im Park) waren wir dann echt froh endlich die Wasserfaelle zu sehen.

Gleich zu Beginn haben wir uns eine Bootstour gegoennt, die sich echt gelohnt hat – wir hatten mordsspass und waren klatschnass. Das Trocken bei zum Glueck sehr heissen Temperaturen hat sich nicht gelohnt, weil wir auch zu Fuss nass wurden, woran vorallem der extrem hohe Wasserstand (gell Opi!) Schuld war. Alles in allem eine sehr sehr schoene und hautnahe Erfahrung. Wirklich sehr beeindrucken!!!

Am Sonntag mussten wir diesen wunderschoenen Ort leider auch schon wieder verlassen. Dafuer gings jetzt Richtung Annes 2. Heimat. Die 6 Stunden Busfahrt waren etwas anstrengend dank eines zwischenzeitlich uebervollen Bus. Annes Gastmutter hat uns dann am Busterminal abgeholt und mit dem Bus gings dann “heim”.

Es gab gleich mal ganz typisch Asado (gegrilltes Fleisch) und zwar bei Kerzen (bzw. Taschenlampen)schein. Auch eine erfrischende Dusche war leider nicht drin. Samstag Nacht hatte es naemlich richtig heftig gestuermt, ziemlich viel Baeume und Strummasten, Webeschilder und Tankstellen wurden mitgerissen. Und der Sturm hat uns 2 Tage ohne Strom und Wasser beschert.

Die Woche haben wir nichts grosses unternommen. Wir waren ein paar mal in Asuncion, bei einem Schulsportfest und Mittwoch in der Kneipe. Anne hat ganz viele Leute wieder gesehen und wird oft auf der Strasse angesprochen.

So das wars erst mal wieder von uns, wie immer freuen wir uns ueber emails und Gaestebucheintraege!

2.11.08 00:00


Hey zusammen
seid gegruesst aus Montevideo. Montevideo?! Ja, aber fangen wir doch von vorne an. Nachdem wir die erste Woche in Paraguay eher gechillt hatten, war die 2. Woche umso ausgefuellter.

Freitag auf Samstag hat Lea noch bei Rahel uebernachtet (war super schoen Rahel !!!) und Anne war mit ein paar Freunden weg. Sonntag waren ein Haufen Leute da und es gab lecker Pasta. Dienstag hiess es dann super frueh aufstehen um uns mit Rahel am Busbahnhof zu treffen. Von dort gings auf in den Chaco (8 Stunden Busfahrt in einem super vollen Bus).

Chaco:
Diese "Wueste" nimmt die Haelfte von Paraguays Flaeche ein und nach Norden hin wird es immer trockener. Filadelfia, die Stadt in der wir waren, liegt etwa in der Mitte und ist, wie viele Staedte im Chaco, eine Mennoitenkolonie. Es war schon eine komische Erfahrung, das dort so viele helle Leute rumlaufen und auf der Strasse deutsch gesprochen wird. Der deutsche Buecherladen hat uns alle drei auch sehr begeistert. .wir waren in einem schoenen Museum, auf einer Rinderfarm, in einem kleinen Tiergarten und haben eine fast einstuendige kostenlose Fuehrung durch das Krankenhaus bekommen.
Die ersten Mennoniten kamen wor ca. 80 Jahren aus Russland und Kanada, dorthin waren sie aus Deutschland ausgewandert, in den Chaco und bauten sich dort dann aus dem nichts alles auf. Heute leistet sie einen grossen Beitrag der paraguayischen Wirtschaft, haben mit die besten Schulen im ganzen Land, ein sehr gutes Krankenhaus und ein top sozialversicherungssystem. All dies wird von den Mennoniten selbst finanziert. Zusaetzlich arbeiten sie viel mit den dortigen Indianern zusammen und unterstuetzen diese.

Suedparaguay
Nach 2 Tagen heissem Chaco gings ueber Nacht wieder zurueck, diesmal etwas schneller. Fuer uns beide gings dann auch gleich weiter. Wir haben uns naemlich fuer 3 Tage ein Auto gemietet (einen Gelaendewagen!) und sind damit in 2 Tagen knapp 1000 km gefahren. Diesmal ging es in den Sueden. Durch viele kleine nette Staedtchen und viel Natur (und noch viel mehr Rinder!) ging es bis nach Encarnacion. Dort stehen die groessten Jesuitenruinen. Schon beeindruckend. Rueckzus haben wir dann noch ein Stueck seichte dirtroad in Kauf genommen um noch in einem Nationalpark vorbeizuschauen. Dort sind wir ca. 1 Stunde durch brasilianischen Urwald gestapft zu kleinen Wasserfaellen. Dieser Abstecher hat sich auf jeden Fall gelohnt, obwohl wir dadurch erst im dunklen wieder zurueck waren. Nach so viel Autofahrerei sind wir den Samstag dann etwas ruhiger angegangen und noch mit Annes Gastfamilie zu einem Aussichtspunkt gefahren.

Am Sonntag dann schon wieder Abschied zu nehmen fiel uns wie immer nicht leicht. Mittags gings los richtung argentinische Grenze und nach 20 Stunden Busfahrt waren wir dann in Buenos Aires. Der Montag war dann nicht mehr sehr produktiv nach so Fahrten ist man halt dann doch muede. Dienstag und Mittwoch war dann sightseeing angesagt. Zentrum, La Boca (die beruehmten bunten Haeuschen), Recoleta mit seinem Friedhof, Museum, Kirchen, ...
Dienstag Abend waren wir dann noch zufaellig in einem Gedenkgottesdienst an die Reichskristallnacht.
Donnerstag haben wir uns mit 2 von Annes ehemaligen Mitschuelern getroffen und sind so noch zu einer (schmerzhaften) Massage gekommen. Die beiden sind super nett und so haben wir uns abends noch mal zum essen getroffen.
Die Nacht wurde dadurch ziemlich kurz um 5 klingelte der Wecker schon wieder um rechtzeitig am Hafen zu sein. Nach 2 Stunden Bootsfahrt, 3 ein halb Stunden Busfahrt und Warten an der Grenze sind wir jetzt also in Uruguay. Allzu viel Zeit werden wir hier allerdings nicht verbringen. Schliesslich wollen wir Consu ja auch noch ein bisschen sehen.

16.11.08 18:51





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung